Jugendliche erlernen im Workshop, Mobbing und Diskriminierung entgegenzuwirken und entwickeln Strategien für ein respektvolles Miteinander in der Schule und online.
Die Schule muss ein gewalt- und angstfreier Ort sein, an dem sich jede Person ungeachtet von Herkunft, Religion, Sexualität, Aussehen oder anderer Merkmale sicher fühlt. Doch leider ist dies, wenn überhaupt, nur sehr selten die Realität, denn Mobbing und Diskriminierung sind allgegenwärtig. Durch die weite Verbreitung von Smartphones und die aktive Internetnutzung von Jugendlichen verschiebt sich das Mobbing auch immer weiter ins Netz.
Während des Workshops werden gemeinsam mit den Jugendlichen unterschiedliche Gewaltformen thematisiert. Aufgaben und Übungen dienen dazu, vorhandene destruktive Rollenstrukturen innerhalb einer Schulklasse aufzubrechen und Veränderungen der Gruppendynamik zu initiieren. Betroffenen werden gleichzeitig in einem geschützten Rahmen Hilfemöglichkeiten aufgezeigt. Die Jugendlichen lernen zudem, wie jede einzelne Person Einfluss darauf haben kann, ob sich Mobbing in der Klasse etabliert. Dafür werden gezielte Handlungsstrategien zum Einstehen gegen Mobbing, Ungerechtigkeiten und psychische wie physische Gewalt erarbeitet. Dies ist auch eine wichtige Fähigkeit, sich in unserer Gesellschaft für ein faires und gewaltfreies Miteinander einzusetzen – eine wichtige Grundvoraussetzung für das Funktionieren unserer Demokratie.
Der Workshop wird ab Klassenstufe 6 angeboten und hat (nach individueller Absprache) eine Dauer von 4-6 UE.
Bildungswerk Sachsen der Deutschen Gesellschaft e.V.
Ansprechpartner
Lukas Vogel
info@dg-bildungswerksachsen.org
https://www.dg-bildungswerksachsen.org/veranstaltungen-projekte/jugend-politik/demokratie-aber-wie/
Das Bildungswerk Sachsen bietet im Rahmen unseres Projektes „Demokratie – aber wie?“ zusätzlich auch Workshops zu den Themen Social Media und Fake News an. Dieses Projekt wird von der Deutschen Postcode Lotterie gefördert.